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Powerbank Test 2019: Powerriegel für dein Handy, Tablet, Laptop & Co

Durch die schier unendliche Auswahl an Powerbanks, ist es nicht einfach die für sich beste Powerbank zu finden. In meinem unabhängigen Powerbank Test, teste und vergleiche ich Powerbanks diverser Hersteller und küre Testsieger für unterschiedliche Kategorien. Zu meinen Tests gehören immer auch Messungen, um die wahre Kapazität festzustellen.

Das bin ich

René Kutter

Als digitaler Nomade und Dauerreisender bin ich auf reichlich Power für Laptop, Smartphone und Co angewiesen, weshalb ich schon einige Powerbanks in meinen Händen gehalten und auch echten Tests & Messungen unterzogen habe. Mithilfe meiner 3 Jährigen Erfahrung helfe ich dir, die für dich beste Powerbank zu finden.

René Kutter



Das wichtigste in Kürze

Die wirklich nutzbare Kapazität von Powerbanks, liegt erfahrungsgemäß bei durchschnittlich 75% der Herstellerangabe. Meine Messungen verraten dir die tatsächliche Netto-Kapazität.
USB-C Powerbanks mit Power-Delivery-Unterstützung (PD) laden am schnellsten, weshalb diese auch sehr gut für Laptops geeignet sind.
Herkömmliche Powerbanks (ohne PD) laden mit 12 Watt (5V/2,4A). Ein durchschnittliches Smartphone mit 3500 mAh Akku, wird so innerhalb von etwas über 2 Stunden aufgeladen.
Wird eine Powerbank aufgeladen, fällt ab ca 85% Kapazität der Ladestrom langsam ab, um den Akku zu schonen. Somit benötigen Powerbanks für die letzten 15% etwas mehr Zeit.

Meine Testsieger im Überblick

Die einzig wahre Powerbanks gibt es einfach nicht. Aus diesem Grund habe ich Testsieger in verschiedenen Kategorien gekürt. Diese Kategorien unterscheiden sich in Kapazitäten und Einsatzzwecken.

Powerbanks bis 10.000 mAh

Diese Modelle sind ideal für das gelegentliche Aufladen unterwegs oder auf Arbeit. Sie sind klein, handlich und unauffällig, bieten aber trotzdem genug Kapazität, um das Smartphone 1 bis 2 mal und das Tablet 0,5 – 1,5 mal aufzuladen.

Anker PowerCore 10000mAh Powerbank

↓ Produkteigenschaften ↓
Kapazität (mAh/Wh)6200/31,1
EffizienzDieser Wert gibt an, wie viel der Energie die aus der Steckdose entnommen wurde, tatsächlich nutzbar ist.75.4%
USB-Ausgänge1
Energiedichte183mWh/g
Max. Ladeleistung2,6A @ 5V
USV fähig?Kann die Powerbank gleichzeitig laden und entladen?
Gewicht179g
Ladezeit4:45h
Besonderheiten
  • Hoher Ladstrom
  • Solide verbaut
  • Tasche inkl.

Powerbanks bis 20.000 mAh

Mehr Energie gefällig? Dies sind meine Empfehlungen für alle, die häufig und lange unterwegs sind. Mit diesen Modellen können Smartphones 3-4 mal und Tablets ungefähr 2 mal aufgeladen werden. Zudem bieten nahezu alle Powerbanks dieser Kategorie die Möglichkeit, zwei oder mehr Geräte gleichzeitig aufzuladen.

AUKEY Powerbank 20000mAh PB-N36

↓ Produkteigenschaften ↓
Kapazität (mAh/Wh)12352/60,9
EffizienzDieser Wert gibt an, wie viel der Energie die aus der Steckdose entnommen wurde, tatsächlich nutzbar ist.82%
USB-Ausgänge2
Energiedichte160mWh/g
Max. Ladeleistung3,7A @ 5V
USV fähig?Kann die Powerbank gleichzeitig laden und entladen?
Gewicht381g
Ladezeit8h
Besonderheiten
  • Ladekabel inkl.
  • Hohe Kapazität
  • Taschenlampe verbaut

Powerbanks über 20.000 mAh (noch nicht getestet)

Für alle die es richtig ernst meinen. Du bist besonders lange unterwegs und benötigst viel Energie für deine Geräte jeglicher Art? Dann ist eine solche Powerbank das richtige für dich! Mit einem solchen Modell ist oft noch eine Ladung mehr drin, als bei der Kategorie „bis 20.000 mAh“.


So findest Du die für Dich beste Powerbank

Es gibt kleine Modelle, die sogar bequem in die Hosentasche passen, und die großen, die dich über mehrere Tage mit Strom versorgen. Und natürlich noch viele dazwischen. Vorneweg kann ich sagen, dass es nicht die „allgemein beste“ Powerbank gibt.

Welches Gerät soll geladen werden?

Zu Beginn sollte erst einmal klar sein, welches Gerät hauptsächlich mit der Powerbank geladen werden soll.

Zwar kann eine Powerbank technisch gesehen, alle Geräte, egal ob Smartphone, Tablet, Laptop usw laden, allerdings ist diese nicht zwingend optimal für das Gerät oder den Einsatzzweck geeignet.

GerätetypWichtige KriterienPreis
Handy
  • Eher kleines Gehäuse um Mobil zu sein.
  • Eventuell mehrere USB-Ausgänge um auch Freunde mit Energie zu versorgen.
  • Kapazität ab 5.000 mAh (Herstellerangabe).
Ab 11€
Tablet
  • Gehäusegröße oft weniger relevant.
  • Kapazität ab 10.000 mAh (Herstellerangabe)
Ab 15€
Laptop
  • USB-C (alternativ USB-A, aber langsamer) Ausgang mit Power-Delivery (PD) für schnelles Laden.
  • Eventuell einen weiteren USB-Ausgang für das Smartphone (mobiler Hotspot).
  • Kapazität ab 20.000 mAh (Herstellerangabe)
Ab 28€
Achtung: Beachte das die Kapazitätsangaben der Hersteller im Durchschnitt 15% über der tatsächlichen Kapazität liegen. Eine vermeintliche 10.000 mAh Powerbank, hat also im Schnitt nur 7.500 mAh.

Für welchen Einsatzzweck wird die Powerbank benötigt?

Der wichtigste Punkt bei der Kaufentscheidung, ist ganz klar der Einsatzzweck. Hier mal zwei kurze Beispiele und eine passende Empfehlung.

Szenario #1: Du bist oft mit Bahn, Flugzeug oder zu Fuß unterwegs

In einem solchen Fall ist die Entscheidung vielleicht nicht ganz so einfach. Hier kommt genauso eine kleine und handliche Powerbank mit weniger Kapazität in Frage, wie eine große und unhandliche Powerbank mit viel Kapazität.

Meine persönliche Präferenz liegt hier bei groß und viel Kapazität, denn ich habe eigentlich immer einen Rucksack bei mir. So kann ich meine große 20.000mAh Powerbank problemlos mitführen.

Szenario #2: Du bist oft in der Stadt unterwegs und benötigst genug Energie für den Tag

Um einfach nur sicherzustellen, dass das Smartphone den ganzen Tag durchhält, reicht eine 5.000 mAh Powerbank vollkommen aus. Für ein Tablet würde ich eine Powerbank mit rund 10.000 mAh empfehlen.

Szenario #3: Du arbeitest oft unterwegs in der Bahn, im Flugzeug oder im Café

Da muss man eigentlich nicht lange überlegen. Wenn man mit einem Tablet oder Laptop arbeitet, verschlingt das Gerät ziemlich viel Energie. Hier kommen eigentlich nur Powerbanks in Frage, die über mindestens 20.000 mAh (Herstellerangabe) verfügen. Zudem würde ich auch USB-Power-Delivery empfehlen, denn so werden die Geräte schneller geladen.

Wird ein Laptop an eine normale Powerbank (ohne USB-PD) angeschlossen, wird der Laptop zwar geladen, doch er entlädt sich trotzdem ganz langsam, weil nicht genug Power rein kommt.

Eine Powerbank ohne Power-Delivery lädt mit 10Watt. Eine Powerbank mit Power-Delivery und normalem USB-Typ-A Stecker lädt mit 15Watt. Eine Powerbank mit Power-Delivery und USB-Typ-C Stecker, lädt sogar mit über 45Watt.


Powerbanks im Test bei Stiftung Warentest, Chip & PCWelt

Natürlich bin ich nicht der einzige der sich die Mühe macht und Powerbanks testet. Auch andere große Portale haben sich externe Akkus genauer angesehen und bewertet.

Der Powerbank Test von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest LogoDie Stiftung Warentest hat zuletzt im Juni 2016 einen Powerbank Test mit 20 Powerbanks durchgeführt. Der Stiftung Warentest Testsieger damals war die Intensio Slim S10000 Powerbank*. Mit einem Qualitätsurteil von 1,5 hat sie sich gegenüber den anderen 19 Powerbanks im Test behauptet.

Unter den kompakten Modellen mit geringerer Kapazität liegen die Realpower (Ultron) PB-2600* und die Samsung EB-PA300U (nicht mehr verfügbar) vorn.

Zu den Testergebnissen von Stiftung Warentest

Der Powerbank Test von Chip

Chip Online LogoDie Experten von Chip.de testen, wie ich, regelmäßig die neuesten externen Akkus. Bei Chip schneiden die Powerbanks von Anker sehr gut ab, allerdings sind diese mit knapp 60 und 80€ sehr teuer. Hier die Testsieger des Chip Powerbank Tests:

  1. Platz: Anker PowerCore+ 26800mAh Premium aus Aluminium mit 3-Ports*
  2. Platz: Anker PowerCore+ 26800 Powerbank (Akku) – schwarz
  3. Platz: Realpower PB-20000 PD Powerbank*

Der Powerbank Test von PCWelt

PCWelt LogoAuch die Kollegen von PCWelt.de haben im Juli 2019 einen Powerbank Test durchgeführt. Im Fokus stand hierbei die tatsächlich verfügbare Kapazität der Powerbanks.

  1. Platz: Intenso Powerbank S5000 Slim*
  2. Platz: Poweradd Pilot X7 20000mAh*
  3. Platz: RAVPower Powerbank 20000mAh*

Ein paar Worte zur Kapazität

Eines ist klar: Die Energie, die man in eine Powerbank hinein steckt, kommt nicht wieder zu 100% beim Handy- oder Tablet-Akku an. Natürlich verschweigen das die Hersteller und beachten diese Tatsache nicht bei ihrer Bewertung der Kapazität. Welche zwei Gründe dafür sorgen, dass im Schnitt nur 75% der Energie beim Endgerät ankommt, möchte ich Dir jetzt einmal kurz erklären.

Wärmeentwicklung bedeutet Energieverlust

Ok, strenggenommen ist das Wort „Verlust“ hier fehl am Platz, denn laut dem Energieerhaltungssatz von Julius Robert von Mayer, geht Energie nicht einfach verloren. Ich denke Du weist aber was ich meine. Beim Aufladen eines Akkus wird immer elektrische in chemische Energie umgewandelt. Das selbe passiert, wenn Du ein Smartphone an die Powerbank anschließt: Die chemische Energie in den Akku-Zellen, wird zur Energieübertragung in elektrische Energie umgewandelt, und im Akku des Smartphones erneut in chemische Energie umgewandelt.

Bei diesem Prozess der Energieumwandlung und -übertragung, entsteht immer eine für uns leider nicht nutzbare und somit „verlorene“ Wärmeenergie.

Je besser der Energiewirkungsgrad der Ladeelektronik, desto geringer ist der Energieverlust. 

Energieverlust durch Spannungsumwandlung

Die elektrische Spannung spielt eine wesentliche Rolle bei der Kapazitätsangabe von Akkus. Am USB-Port der Powerbank liegt eine Spannung von 5 Volt an. Die Lithium-Ionen-Zellen im Inneren der Powerbank jedoch, haben eine Nennspannung von 3,6 Volt. Das gleiche gilt auch für den Akku im Smartphone oder Tablet.

Ein konventioneller LiCoO2-Akku (Lithium) liefert eine Nennspannung von 3,6 Volt […] Die Ladeschlussspannung liegt bei bis zu 4,3 Volt. Die Entladeschlussspannung beträgt 2,5 Volt; eine Tiefentladung führt zu irreversibler Schädigung und Kapazitätsverlust. Die Zellenspannung hängt jedoch vom verwendeten Kathodenmaterial ab und ist daher von Akkutyp zu Akkutyp leicht unterschiedlich.

Quelle: Wikipedia

Die Spannung muss also beim Aufladen eines Gerätes immer angepasst werden. Diese Aufgabe übernimmt die Ladeelektronik in beiden Geräten – mal mehr, mal weniger gut. In der Powerbank erhöht diese die Spannung von 3,6 auf 5 Volt, im Smartphone senkt sie sie von 5 auf 3,6 Volt. Und genau diese Wandlung der Spannung kostet ebenfalls Energie, die nicht dort ankommt wo sie hin soll – im Akku Deines Smartphones.

Die Angaben der Hersteller beziehen sich auf die Zellenspannung in der Powerbank. Das ist der Hauptgrund für die starken Abweichungen zu den Herstellerangaben.

Anschlüsse & Ladeleistung

Es gibt ja eine Vielzahl unterschiedliche Anschlüsse und Ladestandards. Auch Powerbanks haben nicht selten gleich drei unterschiedliche Anschlüsse. Und dann gibt es ja auch noch unterschiedliche Ladestandards.

Die Anschlüsse

Die Powerbank selbst wird in der Regel über Micro-USB oder USB-C Stecker aufgeladen. Ab und zu sieht man auch noch einen Lightning-Anschluss, den man von älteren Apple-Geräten kennt. Die Endgeräte werden über die normalen USB-A oder USB-C Stecker aufgeladen. USB-C Stecker sind für deutlich höhere Stromstärken und Spannungen ausgelegt, weshalb diese bei Laptop Powerbanks zum Einsatz kommen.

Powerbank Anschlüsse

Powerbanks werden üblicherweise über Micro-USB oder USB-C aufgeladen. Einige wenige Modelle können auch noch über Lighting Kabel aufgeladen werden. Die üblichen Ausgänge sind USB-A oder -C Ports.

Ladeleistung von USB 2.0 & 3.0 beim Typ-A Stecker

Das Aufladen von Geräten über USB-Schnittstellen ist heutzutage gang und gäbe. Allerdings ist die Technik dahinter ziemlich kompliziert. Als der „normale“ USB-Typ-A Anschluss 1996 vorgestellt wurde, war dieser gar nicht als Energiequelle in diesem Ausmaß vorgesehen.

Ein USB Typ-A 2.0 Port muss lediglich 0,5A (2,5W) Leistung erbringen, was für Tastaturen, Mäuse usw. mehr als ausreicht. Als 2008 USB 3.0 erschien, wurde die Stromstärke immerhin auf 0,9A (4,5W) angehoben. Aber auch das ist nicht genug um unsere Geräte schnell genug aufzuladen.

Netzteile können mehr Leistung erbringen

Die Lösung lag auf der Hand: Smartphone Hersteller entwickelten einfach Ladegeräte, die mehr Leistung liefern, als die Ports an unseren Computern.

Das gängige Maximum liegt bei 2,4A (12W) für einen „normalen“ USB-Typ-A Port eines Ladegerätes bzw. einer Powerbank.

Woher weiß das Smartphone aber, ob es nun an einem Computer oder an einem Netzteil hängt? Hier kommt die Kommunikation beider Geräte ins Spiel.

USB Mehrfachladegerät von RAVPower

In meinem Test habe ich ein Mehrfachladegerät von RAVPower verwendet. Die herkömmlichen 10 Watt Netzteile tun es aber auch.

Ladegerät bzw. Powerbank & Smartphone kommunizieren miteinander

Generell gilt: Nicht das Ladegeräte bzw. Powerbank entscheidet wie viel Strom fließen darf, sondern dies entscheidet ganz alleine die Ladeelektronik des Smartphones bzw. Endgerätes.

Sollte also ein an einem Computer angeschlossenes Smartphone, aus welchen Gründen auch immer, mehr als 0,5A anfordern, kann dies zu Beschädigungen bis zum Brand führen. Allerdings sind beide Seiten in der Regel abgesichert. Beim Smartphone gibt es beispielsweise mehrere „Stufen“, welche den Ladestrom unterschiedlich stark limitieren.

Zu erkennen ob das Smartphone an einem Computer mit max. 0,5A oder einen Ladegerät hängt, ist für das Smartphone recht einfach. Was ist allerdings bei unterschiedlich starken Netzteilen?

Tricks der Hersteller für eine sicherere Kommunikation

Hersteller haben Tricks ausgemacht, um Smartphones darüber zu informieren, wie viel Strom fließen soll. Ein Trick ist beispielsweise das kurzschließen der Datenadern, dies signalisiert meist das maximal 1A Strom fließen darf.

Für mehr als 1A Ladestrom gibt es weitere Tricks, wie Widerstände zwischen den Datenadern, allerdings kocht hier jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Der Grund für unterschiedliche Ladeleistungen

Auch bei Powerbanks kommt es manchmal zu Schwankungen was die Ladeleistung angeht, obwohl die Ports meist alle 2,4A schaffen.

Die Kommunikation zwischen Powerbank und Smartphone scheitert.

Einige Smartphones erkennen die Qualität eines Ladegerätes daran, wie hoch die Spannung ist. Kann ein Ladegerät die Ladespannung von 5V nicht halten und fällt unter ca 4,7V, schaltet die Ladeelektronik des Smartphones die Ladeleistung eine Stufe runter. Allerdings können auch schlechte Kabel die Ursache für eine geringe Ladeleistung sein, denn diese senken ebenfalls die Spannung. In der Regel sind die Kabel jedoch auf solche hohen Stromstärken ausgelegt.

Schnellladen / Quick Charge

Qualcomm Quick Charge LogoUm über Quick Charge laden zu können, muss im Ladegerät wie auch im Smartphone ein Chip verbaut sein, welcher über die Datenadern kommuniziert. Normalerweise werden diese Adern für die Datenübertragung verwendet, hier allerdings werden sie zur Kommunikation missbraucht.

Um das Problem mit den zu dünnen Kabeln zu lösen, wird nicht der Strom (A), sondern die Spannung (V) weiter erhöht. Der Grund: Eine hohe Spannung ist leichter zu transportieren als ein hoher Strom. Das ist auch der Grund warum es Hochspannungsleitungen statt Hochstromleitungen gibt.

Quick Charge lädt, je nachdem was das angeschlossene Gerät anfordert, mit 3,7V bis 15V. Zusätzlich nutzen einige Schnellladesysteme neben den zwei Stromadern, auch die Datendaten für den Stromtransport. 
VersionSpannungMaximaler LadestromMaxiale LadeleistungEntwicklungsjahr
Quick Charge 1.06,3 V1,5 A9,45 W2013
Quick Charge 2.05 V, 9 V, 12 V, 20 V2 A, 2 A, 1,67 A 1,67 A 18 W2014
Quick Charge 3.03,6 V bis 22 V
in Stufen zu 0,2 V
2,6 A oder 4,6 A18 W2016
Quick Charge 43,6 V bis 20 V, in Stufen von 0,2 V über QC;
5 V, 9 V über USB-PD
Keine Angabe18 W oder 28 W2017
Quick Charge 4+5 V, 9 V über USB-PD;
3,6 V bis 20 V
in Stufen zu 0,2 V über QC
3 A via USB-PD;
2,5 A oder 4,6 A über QC
27 W über USB-PD;
18 W über QC
2017

Weitere Informationen auf Wikipedia

USB-C & Power Delivery (PD)

Als 2014 der neue USB-C Stecker eingeführt wurde, wurden herstellerspezifische Standards endlich überflüssig. Standardmäßig wurde der USB-C Stecker auf 3A Leistung spezifiziert. Und mit dem neuen „Power Delivery“-Standard sind sogar bis zu 100W (Watt) möglich!. Darüber hinaus gibt es bei USB-C eine gewisse Grundform der Kommunikation, wodurch ein Smartphone immer genau weiß, wie viel Leistung ein Port maximal liefern kann.

Mit USB-C Powerbank Laptop und Smartphone aufladen

Mit der USB-C Powerbank mit Power Delivery konnte ich sogar mit 18 Watt Laptop und Handy gleichzeitig aufladen.

Powerbanks mit Power Delivery Unterstützung, können Geräte mit bis zu 20V bei 2A (40 Watt) geladen werden. Dies allerdings nur mit einem Kabel, welches an beiden Kabelenden ein USB-C Stecker hat. 

PowerIQ, iSmart & Co: Was leisten hauseigene Ladetechnologien?

Firmen wie Anker oder RAVPower werben mit vermeintlich besonderen Ladetechnologien mit tollen Namen wie PowerIQ und iSmart. Doch was steckt wirklich hinter diesen schmucken Bezeichnungen?. Ich mag es ja gar nicht, wenn sich Funktionen bei näherer Betrachtung, als reine Marketing Floskeln ohne Substanz herausstellen.

Ich habe weder Elektrotechnik studiert, noch war ich ein Physik-Ass. Aber glücklicherweise kann man heute einfach Tante Google fragen. Auf den Webseiten von Anker und RAVPower werden diese Funktionen wie folgt beschrieben:

PowerIQ 2.0 erkennt deine Hardware blitzschnell und passt den Ladestrom maßgeschneidert auf dein Gerät an. Diese Technik funktioniert perfekt mit Apple, Samsung, Kindle und unzähligen weiteren Geräten.

Quelle: Anker

iSmart 2.0 Technologie erkennt intelligent die Ladeanforderungen der angeschlossenen Geräte und passt die Ladestromstärke automatisch an. Mit bis zu 2.4 Ampere sind die Bedürfnisse beim Aufladen der beliebtesten Handys und Tablets uneingeschränkt erfüllt.

Quelle: RAVPower

Das leisten die Funktionen wirklich

Der Chip, der für „iSmart“, „PowerIQ“ & Co verantwortlich ist, verbessert letztlich nur die Kommunikation zwischen Ladegerät/Powerbank und Smartphone/Tablet. Vielleicht hast du schon einmal bemerkt, dass Smartphones an Original-Ladegeräten desselben Herstellers schneller laden als an fremden.

Dies liegt nicht an der vermeintlich schlechteren Qualität der Geräte, sondern vielmehr daran, dass sie sich gegenüber dem Smartphone, als Original-Zubehör zu erkennen geben. 

Diese Technologien gewährleisten also eine stabile Spannung und die höchstmögliche Stromstärke. Schlussendlich gaukeln die Powerbanks den Smartphones und Tablets vor, zur Familie zu gehören.

Das Auf- und Entladen von Powerbanks

Das Ladeverhalten der Powerbanks ist der zentrale Aspekt meines Powerbank-Tests. Wie Du nun bereits gelernt hast, ist das Aufladen über einen USB-Port deines Computers weniger empfehlenswert – zumindest wenn es schnell gehen musst. Üblicherweise werden die typischen 10 Watt Netzteile, aus dem Zubehör von Smartphones verwendet, was auch vollkommen ausreicht.

In meinem Test verwende ich allerdings ein USB-Mehrfachladegerät von RAVPower mit 6 Ports*. Das habe ich mir ursprünglich zugelegt, um meine Powerbanks alle gleichzeitig aufladen zu können, wenn ich mal irgendwo Strom habe.

Das typische 10 Watt (2 Ampere; 5 Volt) Netzteil von unseren Smartphones, reicht vollkommen aus um eine Powerbank aufzuladen.

3 Tipps für Deine Akkus

Die 20/80-Methode

Viele wissen bereits, dass Akkus keine Tiefenentladungen ab können – das gilt auch für die Lithium-Ionen-Akkus in unseren Smartphones und Powerbanks. Aber nicht viele wissen, dass auch komplettes Aufladen nicht gesund für den Akku ist. Zwar schaltet die Ladeelektronik irgendwann von selbst ab, ich empfehle aber dennoch:

Um die Lebensdauer eines Lithium-Ionen-Akkus zu maximieren, solltest Du diesen zwischen 20 und 80% cyclen (also ungefähr in diesem Bereich halten).

Weitere Informationen auf Giga.de

Die richtige Temperatur

Im Internet ließt man größtenteils, dass Akkus keine extremen Temperaturen vertragen.

Je mehr man sich aus dem „Wohlfühl-Temperaturfenster“ von 5 bis 25 Grad Plus hinausbewegt, desto größer können die Akku- und Batterie-Probleme werden.

Quelle: swrfernsehen.de

Sobald die Temperatur des Akkus um zehn Grad steigt, laufen die elektrochemischen Prozesse doppelt so schnell ab. Die dabei entstehenden Gase entweichen durch ein Überdruckventil. Die Folge ist eine rasante Alterung des wertvollen Akkus

Quelle: t-online.de

Bei meinen Recherchen habe ich allerdings auch einen interessanten Artikel gefunden, der eine ganz andere Meinung vertritt. Dieser ist zwar von Ende 2015, allerdings klingt er plausibel.

Im Laufe der Zeit wachsen […] im Innern einer Akkuzelle verzweigte Fäden, so genannte Dendriten, die Kurzschlüsse verursachen, die letztendlich die Akkuzelle zerstören. Wissenschaftler am California Institute of Technology (Caltech) haben nun herausgefunden, dass solche Dendriten bei höheren Temperaturen zerstört werden, […]

Quelle: elektronikpraxis.vogel.de

Für mich persönlich ist es dennoch irgendwie unnatürlich Akkus solchen Temperaturen auszusetzen. Unter Laborbedingungen ist möglicherweise was anderes, aber im Alltag achte ich lieber darauf, dass der Akku innerhalb der Wohlfühl-Temperatur von 5 bis 25 Grad bleibt.
Lithium-Ionen-Akkus richtig lagern

Wenn man Lithium-Ionen-Akkus eine längere Zeit nicht benutzen möchte, sollte man ihn zur Hälfte aufladen. Der optimale Ladezustand für eine längere Lagerung, liegt bei 50 bis 80%. Die Lagerung erfolgt bei Zimmertemperatur, oder besser noch, im Kühlschrank vor Feuchtigkeit geschützt (nicht im Kühlfach!). Erst kurz bevor man den Akku wieder einsetzen will, lädt man ihn bei Zimmertemperatur auf.

Die Selbstentladung von Lithium-Ionen-Akkus liegt bei rund 1% pro Monat, sie ist allerdings stark temperaturabhängig. Du solltest besser regelmäßig den Ladezustand kontrollieren.

Erreicht eine Lithium-Ionen-Zelle eine Spannung unter 2 Volt, kann sich die Zelle verstören.

Weitere Details zur Lagerung & Akkupflege auf elektronik-kompendium.de


Weitere Bauweisen von externen Akkus

Die herkömmlichen Akku-Blöcke wie die aus diesem Test, sind die mit Abstand beliebtesten externen Akkus auf Markt. Kein Wunder, sie sind einfach, günstig und haben alles was der Otto Normalverbraucher braucht – ohne viel Schnickschnack. Doch der Einfallsreichtum einiger Hersteller ist scheinbar grenzenlos.

Outdoor–Powerbanks

Outdoor Powerbanks sind in der Regel Staub-, Schlag- und Spritzwasser geschützt. Manche Hersteller bieten sogar komplett wasserdichte Powerbanks* an. Einige Modelle haben auch direkt integrierte Ladekabel, sodass kein extra Kabel mitgeführt werden muss.

Wasserdichte Outdoor Powerbank

Wasserdichte Outdoor Powerbank. | Bild: fospower

Solar-Powerbanks

Als Besonderheit für den Outdoor Einsatz gibt es Powerbanks mit integrierten Solarpanels. Allerdings ist das mehr Schein als Sein, denn die Panels sind einfach zu klein.

[…] Das Ladegerät erzeugte in fünf Stunden jedoch kaum Strom: Im Test kam der Ladevorgang der Powerbank nicht über vier Prozent hinaus. […] Quelle: NDR

Weitere Details im Solar-Powerbank Test vom NDR

Wasserfeste Solar Powerbank.

Wasserfeste Solar-Powerbank. | Bild: EasyAcc

Powercases

Ein Powercase ist eine Kombination aus Handyhülle und Powerbank. Diese Powercases werden wie eine Handyhülle am Handy montiert. Anschließend laden diese das Handy Kabellos oder mit einem fest montierten Stecker auf. Powercases auf Amazon ansehen*

Anker Powercase

Ein Powercase von Anker. | Bild: Anker

Solar-Ladegeräte

Strenggenommen kein Akku, aber ich wollte Solar-Ladegeräte hier mal als Alternative zu Solar-Powerbanks nennen. Diese Geräte bringen bei guter Sonneneinstrahlung relativ brauchbare Energie. Hier zum Solar-Ladegerät Test von outdoormaniacs.de

RAVPower Solar-Ladegerät

Solar-Ladegerät von RAVPower. | Bild: RAVPower

So habe ich getestet

Lange habe ich überlegt, welche Aspekte bei Powerbanks entscheidend sind. Nachdem ich eine halbe Ewigkeit mit Recherchearbeiten zu Physik, Elektrotechnik & Produktgestaltung verbracht habe, fühlte ich mich in der Lage Powerbanks ernsthaft bewerten zu können. In den bisher vergangenen 3 Jahren, konnte ich zudem noch einiges an Erfahrung dazu gewinnen.

Warum mir vertrauen?

Im Gegensatz zu den meisten anderen Test-Seiten, habe ich die Produkte wirklich in der Hand gehalten und getestet. Andere Seiten, wie Stern, Focus, Bild, Autobild, Expertentesten oder Outdoormeister, testen die Produkte nicht wirklich, oder nur zum Teil. Anfang 2017 wurden viele Seiten aufgrund von Fake-Tests abgemahnt, seitdem nutzen solche Seiten einen Trick. Sie nutzen Titel wie:

  • Powerbank Test & Vergleich
  • Powerbank Vergleichstest
  • Powerbank Test – Vergleich der besten Powerbanks

Weitere Infos zur großen Abmahnwelle aufgrund Verbrauchertäuschung

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Meine Testkriterien

Zu Beginn habe ich mir erst einmal recherchiert und selbst überlegt, welche Fragen sich andere bzw. ich mir stelle(n). Das Ergebnis waren folgende:

  • Wie viel Energie kommt tatsächlich am Endgerät an?
  • Wie lange dauert der Ladevorgang?
  • Wie handlich sind solche externen Akkus?
  • Welche Geräte kann ich mit einer Powerbank aufladen?
  • Wie siehts mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis aus?
  • Welche Anschlüsse hat eine Powerbank und welche Technik steckt dahinter?

Die Handhabung

Wenn ich das Gerät auspacke und es in den Händen halte, bekomme ich natürlich direkt einen Eindruck zur Handhabung. Dabei habe ich Eigenschaften wie das Gewicht, die Maße und die Bedienung bewertet und ein Fazit geschlossen. Letzteres fällt eher weniger ins Gewicht, da eine Powerbank eigentlich nur einen Knopf hat, um den Akkustand zu überprüfen oder um eventuell die Powerbank, oder die integrierte Taschenlampe ein- oder ausschalten zu können.

Powerbank Handhabung

Ich bevorzuge Powerbanks mit großen und gut errechbaren Knöpfen an der Seite. Zudem mag ich es weniger, wenn eine Powerbank sehr eckig ist.

Während Gewicht und Maße eher für den Transport wichtig sind, war mir noch ein weiterer Aspekt wichtig: Die LED-Akku-Anzeige, denn manchmal waren diese kaum zu erkennen, wenn ich leicht von Seite geschaut habe. Bei einigen wenigen Modellen musste ich sogar erst ein Gerät anschließen, damit die Ladestandsanzeige etwas anzeigt – sehr unpraktisch.

Das Ladeverhalten

Nachdem ich die offensichtlichen Eigenschaften untersucht und bewertet habe, schaue was unter der Haube steckt. Da Powerbanks oft schon mehr oder weniger geladen geliefert werden, entlade ich diese und schaue mir gleich an, ob diese auch die angegebenen Ströme liefert. Allgemein habe ich immer mein Messgerät im Einsatz, wenn in meinem Test irgendwo Strom fließt.

Nachdem die Powerbank mit meinem Samsung Galaxy J7 (2017) oder meinem Huawei Matebook X Pro (Notebook mit USB-C) entladen habe, fange ich an die Kapazität festzustellen.

Die Kapazität

Die Kapazität ist natürlich das wichtigste bei der Auswahl der richtigen Powerbank. Daher ist dies auch das wichtigste und zugleich zeitaufwändigste Testkriterium meines Tests. Während Design & Handhabung vielleicht eher subjektiv bewertet werden, ist die Kapazität ein rein objektives Kriterium.

Powerbank messen

Zwischen Netzteil (links im Bild) und Powerbank habe ich mein Messgerät geschaltet, um zu schauen, wie viel Energie die Powerbank gesteckt wird. Der Ladestrom liegt bei rund 2,4 Ampere.

Um die tatsächliche Netto-Kapazität, also die, die wirklich an unserem Gerät ankommt festzustellen, lade ich Powerbank komplett auf. Auch dabei habe ich immer mein Messgerät zwischengeschaltet. So kann ich genau feststellen, wie viel Strom aus der Steckdose entnommen wurde.

Nachdem die Powerbank komplett aufgeladen ist und kein Strom mehr fließt, schaue ich wie viel Energie ich der Powerbank wieder entziehen kann. Um mir diesen Prozess etwas zu vereinfachen, habe ich mir ein USB-Entladegerät mit Widerstand* zugelegt. Zwar kann dieses Gerät auch messen, allerdings schalte ich lieber auch hier mein genaueres Messgerät zwischen.

Powerbank entladen messen

Ich entlade die Powerbanks der Einfachheit halber mit einem speziellen Gerät mit einem Widerstand.

Ist auch diese Messung abgeschlossen, stellt dieser zweite Wert die tatsächliche Kapazität dar. Zu guter Letzt subtrahiere ich noch mein erstes Ergebnis mit meinem zweiten, um die Energieeffizienz der Ladeelektronik festzustellen.

Die Vielseitigkeit

Besonders vielseitig sind Powerbanks natürlich nicht. Allerdings stechen Laptop-Powerbanks in dieser Hinsicht in meinem Test besonders heraus. Alle Geräte unterwegs schnell aufladen zu können, ist einfach ein beruhigendes Gefühl. Eine 20.000 mAh Powerbank kann mein Huawei Matebook X Pro sogar zweimal aufladen.

Außerdem haben einige wenige Powerbanks eine verbaute Taschenlampe. Allerdings finde ich so ein Feature eher unnötig und stellt für mich kein Kaufkriterium da. Allerdings haben Modelle mit diesem Feature doch einen klitzekleinen Zusatzpunkt von mir erhalten. Ein überaus praktisches Feature dagegen, ist das Aufladen mehrerer Geräte gleichzeitig an einer Powerbank.

Vielseitigkeit von Powerbanks

Mehrere Geräte gleichzeitig laden zu können ist sehr praktisch. Eine Taschenlampe hat in einer Powerbank eher wenig verloren.

Aber Vorsicht: Nur weil eine Powerbank mehrere USB-Ausgänge hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie mehrere Geräte gleichzeitig Aufladen kann. Aber auch das überprüfe ich in meinen Tests.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Zu guter Letzt habe ich all diese Bewertungskriterien mit dem Kaufpreis abgeglichen. Ich möchte hier noch einmal erwähnen, dass manche Bewertungen sich vielleicht ein wenig nach meinen Vorlieben richten. Allerdings habe ich versucht so objektiv wie nur möglich zu bewerten, und das ist mir doch recht gut gelungen wie ich finde.

Der wichtigste Bestandteil des Preis-Leistungs-Verhältnisses, war das Milliamperestunden-pro-Euro-Verhältnis. Dies ist ein wichtiger und zugleich überaus objektiver Wert.

Tipp: Man kann in der Regel sagen, dass man bei Powerbanks mit viel Kapazität, mehr Milliamperestunden (mAh) für sein Geld bekommt. 

FAQ: Häufige Fragen

Was ist eine Powerbank?

Eine Powerbank ist nichts anderes als ein externer Akku. Ist dieser aufgeladen, fungiert er als Energiequelle für unterwegs. Nicht nur Smartphones und Tablets können mit einer Powerbank aufgeladen werden, sondern auch Laptops, Smart Watches uvm.

Wie viel kostet eine Powerbank?

Das kommt ganz auf die Art der Powerbank an. Eine gute Powerbank fürs Smartphone & Tablet kostet im Schnitt 20€ und bietet 10.000 bis 20.000 mAh.

Worauf muss ich bei einem Kauf einer Powerbank achten?

Es ist wichtig, dass Dir vorher klar ist, für welchen Einsatzzweck Du die Powerbank gebrauchen möchtest. Die richtige Kapazität und die Anzahl der Anschlüsse sind dabei besonders zu beachten.

Was hat es mit der Eingangs- & Ausgangsstromstärke auf sich?

Generell gilt: Je höher der Ladestrom, desto schneller lädt ein Akku. Allerdings wirkt sich das zu schnelle Aufladen von Akkus negativ auf die Lebensdauer aus.

Spoiler-Titel

In mAh (Milliamperestunden) wird die Speicherkapazität von Akkus angegeben. Je höher dieser Wert, desto mehr Energie kann die Powerbank auf- und wieder abgeben.

Wie viel mAh sollte eine Powerbank haben?

Schwer zu sagen. Das kommt ganz auf den Einsatzzweck an. Bist du auf längeren Reisen, ist eine Powerbank ab 20.000 mAh empfehlenswert. Möchtest Du einfach nur über den Tag kommen, reichen auch schon 5.000 bis 10.000 mAh.

Welche Powerbank für iPhones?

Es ist egal ob Android oder iOS. Der Powerbank ist es egal welches Smartphone angeschlossen ist.

Wie groß ist eine Powerbank?

Das kommt ganz auf die Kapazität und Ausstattung an. Eine 5.000 mAh Powerbank ist ungefähr so groß wie ein Smartphone, eine 10.000 mAh Powerbank so groß wie eine Packung Taschentücher und eine 20.000 mAh Powerbank etwa doppelt so groß.

Wann ist eine Powerbank voll?

Die Ladeschlussspannung von Lithium-Ionen-Akkus liegt bei bis zu 4,3 Volt. Die Entladeschlussspannung beträgt 2,5 Volt.

Wie lange dauert es bis eine Powerbank aufgeladen ist?

Das kommt ganz auf die Kapazität an. Eine 5000 mAh Powerbank lädt rund 3 Stunden bis auf 100%. Eine 10.000 mAh Powerbank dagegen benötigt bereits knapp 5 Stunden. Bei einer 20.000 mAh braucht man schon richtig Zeit, rund 9 Stunden.

Für die letzten 15% benötigen Powerbanks allerdings länger, weil die Ladeelektronik den Ladestrom senkt, um die Zellen zu schonen.

Wie stark lädt eine Powerbank?

Eine Powerbank lädt in der Regel mit 2,4 Ampere bei 5 Volt, also 12 Watt. Eine USB-C-Powerbank mit Power-Delivery, lädt sogar mit bis zu 45 Watt. Aus diesem Grund kommen diese bei Laptops zum Einsatz.

Darf ich eine Powerbank mit ins Flugzeug nehmen?

Aufgrund der Brandgefahr hat die IATA (International Air Transport Association) die Richtlinie aufgestellt, dass Akkus lediglich mit einer Gesamtenergieleistung von 100 Wh mitfliegen dürfen – das entspricht rund 26.000 mAh.

Wie hoch ist die übliche Lebensdauer einer Powerbank?

Den Idealwert von 80 bis 90% Stromabgabe, können die meisten für 400 bis 500 Zyklen aufrecht erhalten. Ein Zyklus steht bei für eine volle Ladung und Entladung des Akkus.

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Kommentare

Chris 19. Juli 2017 um 23:06

Meine Hochachtung, hab Deine Seite gerade zufällig gefunden und finde sie mega gut gemacht. Wenn sich nur alle Online Marketer so ins zeug legen würden ?

PS: Hast ein echt hilfreichen Powerbank Test gemacht, mach weiter so!

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René Kutter 20. Juli 2017 um 00:00

Freut uns sehr zu hören 🙂 Danke!

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