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Ist Handystrahlung gefährlich? – Wir klären auf

Viele Menschen stellen sich immer noch die Frage, ob Handystrahlung gefährlich ist. Wir möchten dir in diesem Ratgber detailliert erläutern, was du über die Handystrahlung wissen musst. Gibt es vielleicht auch strahlungsarme Handys und wie wirkt sich die Handystrahlung auf Babys aus? Ist es sogar möglich, dass Handystrahlung Krebs verursachen kann? Zum Schluss verraten wir dir noch 10 Tipps gegen Handystrahlung.

Studien zur Handystrahlung

In der Vergangenheit wurden bereits über 100 Studien zur Handystrahlung durchgeführt. Eine der bekanntesten wurde von Dr. Vini Khurana beaufsichtigt und auch durchgeführt. Dr. Vini Khurana war bereits vor der Durchführung der festen Überzeugung, dass Handystrahlen gefährlich für Menschen, gerade für Babys sind und hat in verschiedenen Medien über die Risiken berichtet. Aber auch viele andere Wissenschaftler sprechen schon seit mehreren Jahren Warnungen zum Elektrosmog durch kabellose Endgeräte aus.

Dr. Rajeev Ranjan – Neurobiologe aus Neu Delhi stellt fest, dass elektromagnetische Strahlung zu…

  • …Reizung,
  • Konzentrationsverlust
  • und in vielen Fällen zur Zellvermehrung führt.
Durch Zellvermehrung besteht eine erhöhte Gefahr an Krebs zu erkranken. Auch medizinische Geräte wie Herzschrittmacher können durch diese intensive Bestrahlung gestört werden. 

Der Fall – Marcolini

Dem ehemaligen Manager Innocente Marcolini wurde gerichtlich bestätigt, dass die Ursache für seinen Gehirntumor der übermäßige Handykonsum war.

Der Onkologe und Professor Dr. Angelo Gino Levis, sowie der Neurochirurg Dr. Guiseppe Grasso haben hierfür die richtigen Beweise während des Gerichtsprozesses geliefert. Sie haben durch ihre Studien herausgefunden, dass die elektromagnetischen Strahlen die Zellen des Menschen schädigen können.

Erhöhter Handykonsum als Ursache

Übermäßiger Handykonsum

Übermäßiger Handykonsum

Er selbst gibt an, dass er über 12 Jahre lang täglich mindestens vier Stunden mit seinem Handy telefoniert hat. Wenn wichtige Angelegenheiten zu besprechen waren, hat er manches mal auch bis zu 6 Stunden mit Geschäftspartnern telefoniert. Es handelte sich bei dem Gehirntumor jedoch um einen nicht-kanzerösen Tumor, er war somit gutartig. Dennoch war seitdem die linke Gesichtshälfte des Italieners gelähmt. Die Schmerzen während der Behandlung beschreibt der Italiener übrigens als sehr schmerzhaft, da auch die Medikamente viele Nebenwirkungen zur Folge hatten.

Die Gefahren von Handystrahlung

Die Gefahren von übermäßigen Handykonsum sind alarmierend. So haben die Studien von Dr. Vini Khurana gezeigt, dass der langfristige Handy-, bzw. Smartphonegebrauch (10 Jahre und länger) das Risiko an ein einem Gehirntumor zu erkranken verdoppelt.

Khurana warnt dringend davor, dass Mobiltelefone bald für eine gesundheitliche Krise sorgen, wenn nicht bald Maßnahmen ergriffen werden.

Wenn wir uns die Studien zum kurzzeitigen Gebrauch anschauen, kamen diese zu einem anderen Ergebnis. So brauchen Gehirntumore mindestens 10 Jahre bis zur vollständigen Ausbildung. Somit sind die Studien über den langfristigen Gebrauch nicht zu 100 Prozent valide.

Krebsrisiko höher als beim Raucher

Weiterhin beschreibt Dr. Vini Khurana, dass das Risiko an einem Gehirntumor zu erkranken höher als bei einem Raucher sei. So gibt es laut ihm immer mehr Beweise, die diese These belegen können. Er empfiehlt nicht die komplette Einschränkung, sondern wenigstens eine gewisse Einschränkung.

Aber nicht nur Dr. Vini Khurana kam zu diesem Ergebnis. Auch schwedische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Risiko an einem Gehirntumor zu erkranken um 240 Prozent höher ist, als würde man auf das Smartphone verzichten. In der Regel entwickeln sich diese Tumore an der Stelle des Kopfes, wo sich normalerweise das Smartphone befindet.

Schaden an der DNS

Forscher und Wissenschaftler aus Washington haben herausgefunden, dass die elektromagnetische Bestrahlung Kopf und Gehirn erwärmt. So kann es zu erheblichen Schäden an Zellen und der menschlichen DNA kommen, was zu einer Zellentartung führt was wiederrum langfristig gesehen zur Entwicklung von Tumoren beisteuert.

Bluetooth-Strahlung ebenfalls bedenklich

Aber nicht nur Handystrahlen sind für den menschlichen Organismus als gefährlich einzustufen. Auch Bluetooth-Strahlungen sind nicht gerade harmlos. Laut Dr. Vini Khurana sind diese Strahlungen genau so gefährlich und keineswegs harmlos. Falls du zum Beispiel ein Bluetooth-Headset verwendest, wird dein Kopf in eine Antenne verwandelt. Der Kopf wird über das Headset dauerhaft mit Strahlungen bombardiert. Und selbst wir Laien können uns sicher sein, dass das überhaupt nicht gut für unseren Körper sein kann. Gerade Kinder sind hier besonders gefährdet, da der Schädel viel dünner als bei Erwachsenen ist.

Handystrahlen messen – Der SAR-Wert

Doch wie misst man eigentlich Handystrahlen? Auch dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen und möchten nun erläutern, anhand welchen Wertes du sehen kannst, wie hoch die Strahlung deines Smartphones ist.

Die Strahlungsbelastung von elektrischen Geräten wird immer mit der spezifischen Absorptionsrate, kurz SAR gemessen. Die Absorptionsrate wird in Leistung pro Masse (Watt pro Kilogramm) angegeben. Der SAR-Wert gibt Auskunft darüber, wie gut die Verträglichkeit gegenüber elektrischen Wechselfeldern ist. Bei der Nutzung von elektrischen Geräten wird der Körper mit elektromagnetischen Energie beschossen. Diese Energie nimmt der Körper auf, sodass es zu einer Erwärmung kommt.

Wie hoch ist der SAR-Wert bei Handys?

Der durchschnittliche SAR-Wert bei Smartphones und Handys liegt bei 1W/kg. In Deutschland liegt die höchstgrenze für Smartphones bei 2W/kg. Das ist vergleichsweise eine ganze Menge. Die WLAN Strahlung liegt beispielsweise nur zwischen 0,1 und 0,4W/kg. Die Messung erfolgt direkt am Gerät, damit es hier auch zu keinen Fehlmessungen kommen kann. Denn je höher der Abstand zum Endgerät ist, desto niedriger sind die Handystrahlen. Bei einem Meter Abstand zum Smartphone sind die Strahlungswerte schon um satte 80 Prozent. Daher werden die Messungen immer direkt am Gerät ausgeführt. Eine Liste von Messergebnissen bei verschiedensten Smartphones findest du hier.

Was sagen Gesundheitsorganisationen?

WHO Logo

Weltgesundheitsorganisation Logo – Quelle – Autor: FIHIHF2013

Mittlerweile haben auch die weltweit anerkannten Gesundheitsorganisationen das Problem der Handystrahlen erkannt. So steht seit 2015 das Handy offiziell als Krebsverursacher auf der WHO-Liste. Außerdem verkündete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im selben Jahr, dass die Strahlen von Smartphones Krebs erzeugen und auch fördern können. Daraufhin nahm die WHO Handys und Smartphones in die „Class 2B Carcinogen-List“ auf. Hier werden sämtliche Produkte gelistet, welche möglicherweise krebserregend sind.

Was sagt die Politik?

Die Lobbyarbeit der Smartphone-Hersteller, welche übrigens selbst dieses Problem komplett leugnen, ist sehr gut, sodass die Politik ebenfalls die Gefahren von Smartphones leugnen. Trotz zahlreicher Studien wird diese Thematik nicht ernsthaft behandelt und es kommt auch zu keinen neuen Gesetzesentwürfen.

Zitat – 2007 von Sue Kovach in einem Bericht für das Life Extension Magazine:

Heutzutage sind mehr als 2 Milliarden Nutzer täglich den Gefahren von elektromagnetischer Strahlung ausgeliefert – Gefahren, deren Existenz von Regierungsbehörden und den Herstellern von Mobiltelefonen noch immer geleugnet wird[…]

Zu diesen Gefahren zählen: Gen-Schäden, Dysfunktion des Gehirns, Hirntumoren und andere gesundheitliche Leiden wie Schlafstörungen und starke Kopfschmerzen.


Wir sind der Meinung, dass die Politik ihre Hausaufgaben richtig machen sollte und uns Bürger schützen muss. Daher appellieren auch wir noch mal mit diesem Beitrag an die Politik.

Was kannst du gegen Handystrahlung tun? – 10 Tipps

Wir möchten Dir nun 10 Tipps aufzeigen, welche dir helfen werden, die Handystrahlung ein wenig einzudämmen. Natürlich sind auch wir uns bewusst, dass sich die Strahlung nicht komplett entfernen lässt. Jeder nutzt heute ein Smartphone und das ist auch gut so. Außerdem befinden sich an immer mehr Orten Sendemasten, welche dafür Sorge tragen, dass wir überhaupt einen Empfang mit unserem Smartphone haben. Und auch diese Sendemasten geben gefährliche Strahlungen ab. Mit einigen Tipps kannst du aber schon dafür sorgen, dass das Risiko zu erkranken, um ein Vielfaches gesenkt wird.

  1. Headset / Freisprecheinrichtung nutzen – Im Alltag ist das leider nicht immer ganz so einfach, jedoch solltest du im Auto immer eine Freisprecheinrichtung nutzen. Du bist laut der StVO sowieso dazu verpflichtet.
  2. Die Verbindung erst aufbauen lassen – In der Zeit, in der dein Smartphone die Verbindung aufbaut, solltest du es nicht direkt ans Ohr halten. Studien haben gezeigt, dass gerade beim Verbindungsaufbau die Strahlungsbelastung enorm ist. Warte also lieber ein wenig ab und halte das Handy erst dann an das Ohr, wenn es anfängt zu klingeln.
  3. Trag dein Handy nicht direkt am Körper – In der Regel tragen wir das Handy in unserer Hosentasche. Natürlich ist das auch ganz schön praktisch, jedoch nicht unbedingt gesund. Falls du mit einem Rucksack unterwegs bist, tu es lieber in den Rucksack. Dort ist es mit Sicherheit besser aufgehoben.
  4. Guter Empfang ist von Vorteil – Wenn dein Smartphone einen guten Empfang hat, muss es beim Verbindungsaufbau weniger Handystrahlen aussenden.
  5. Verwende keine Strahlenschutzfolie – Natürlich wird versucht, mit dieser Thematik Geld zu verdienen. Daher werden immer mehr Strahlenschutzfolien angeboten. Jedoch beeinträchtigen diese Folien den Empfang sehr, sodass das Smartphone noch mehr Strahlungen aussendet, um eine möglichst stabile Verbindung aufzubauen.
  6. Antenne nicht abdecken – Antenne? Ja, auch dein modernes Smartphone besitzt eine Antenne, diese ist jedoch nicht sichtbar. Mach es deinem Smartphone einfach, eine gute Verbindung aufzubauen und decke die Antenne nicht ab. Wo sich die Antenne deines Smartphones befindet, findest du in den Herstellerangaben.
  7. Halte dich kurz – Stundenlang telefonieren ist zwar eine schöne Sache, jedoch solltest du dich öfter mal einschränken. Kürzere Telefonate sorgen für weniger Handystrahlen, ist doch logisch, oder?
  8. Smartphone nicht im Bett – Während du in der Nacht schläfst, hat dein Handy im Bett nichts verloren. Leg doch dein Smartphone einfach auf den Schreibtisch. Übrigens, solltest du dein Smartphone als Wecker nutzen, wirst du so auch viel schneller wach, versprochen!
  9. Nutze häufiger den Flugmodus – Jedes Smartphone bringt einen sogenannten “Flugmodus” mit sich. Dieser sorgt dafür, dass das Gerät keine Strahlen mehr empfängt oder entsendet. So werden logischerweise auch keine Nachrichten jeglicher Form empfangen.
  10. Achte auf den SAR-Wert – Was der SAR-Wert aussagt, haben wir dir erklärt. Schau dir vor dem Kauf eines neuen Gerätes an, wie hoch der SAR-Wert bei den jeweiligen Modellen ist und entscheide dich lieber für das Modell mit dem niedrigsten Wert.
  11. Nutze Messenger – Dienste wie WhatsApp sorgen dafür, dass du weniger telefonierst. Schreib mehr Textnachrichten und schone so deinen Kopf.

Handystrahlen gefährlich? Ja oder Nein? – Unser Fazit

Wir sind uns der Gefahr durch Handystrahlen durchaus bewusst und kommen zu folgendem Ergebnis. Die Fakten sprechen definitiv für sich, Handystrahlen sind mit Sicherheit nicht gut für unseren Organismus und können Krebs verursachen. Mit unseren 10 Tipps können jedoch die Gesundheitsrisiken drastisch minimiert werden. Aber mal ernsthaft, einfach mal das Handy weglegen ist doch auch was schönes. Eine persönliche Unterhaltung unter Freunden zu führen ist sowieso viel schöner.

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